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Energieeffizienz für die Supercomputer von morgen

July 19, 2012

Energieeffizienz für die Supercomputer von morgen Bis zu 1.000-mal schneller als heutige Rechner sollen sie sein und spätestens ab 2018 auch tatsächlich zum Einsatz kommen: Supercomputer der Exascale-Klasse. Mit einer Geschwindigkeit von 1018 Rechenschritten pro Sekunde werden Exascale-Rechner die heutigen wissenschaftlichen Simulationen nicht nur weiter beschleunigen, sondern in vielen Disziplinen auch mit neuen Algorithmen für gänzlich neue Erkenntnisse sorgen.
Auf dem Weg zum ersten Exascale-Rechner gibt es jedoch noch einige Herausforderungen zu meistern. Würde man versuchen, mit der heutigen Technologie einen solchen Rechner zu bauen, wäre dieser unvorstellbar groß. Sein Betreiber wäre mehrmals täglich damit beschäftigt, defekte Komponenten zu tauschen, und der Stromverbrauch wäre mit über 1.000 Megawatt nur durch ein eigens aufgestelltes Großkraftwerk zu meistern. Auch bei der Software gibt es viele Herausforderungen,
denn die meisten Programme, die auf heutigen Supercomputern laufen, lassen sich nicht ohne weiteres auf die mehreren Millionen Rechenkerne eines Exascale-Rechners skalieren. Im September 2010 hat die EU-Kommission daher eine Förderung für Forschungsvorhaben ausgeschrieben, die mit neuen Hard- und Softwarearchitekturen
bis zum Jahr 2016 die Marke von 100 Petaflops und bis 2018 dann den ersten Exaflops-Rechner ermöglichen sollen. Mit seiner Vorläufer-Hardware des Mont-Blanc-Prototypen am Barcelona Supercomputing Center. Heute gehört SuperMU C zu den schnellsten Rechnern der Welt. Trotzdem arbeitet man am Leibniz- Rechenzentrum (LRZ) in zwei von der EU geförderten Forschungsprojekten bereits jetzt an den Grundlagen für die Supercomputer der nächsten Generation